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10. Februar 2010

Kreditkarte – das Plastikgeld

Abgelegt unter: Finanzielles

1950 legte Frank McNamara mit der exklusiven Diners Club Karte den Grundstein für die heutige Kreditkarte. Anfangs besaßen rund 200 Mitglieder diese Karte, mit der sie in 27 ausgewählten New Yorker Restaurants ihre Essensrechnung anschreiben lassen konnten. Die Diners Club Karte, die erste Kreditkarte, war ein Prestigeobjekt, das zunächst einer ohnehin zahlungskräftigen Oberschicht vorbehalten war. Anders ist es heute, wo jede Bank für ihre Kunden eine Kreditkarte bereithält. Bereits ein Jahr nach Einführung zählte der Diners Club 42.000 Mitglieder und es gab bald eine große Anzahl von US Städten, in denen man  mit der Diners Club Karte zahlen, anschreiben lassen, konnte.
Später wurde das Zahlungssystem ausgedehnt, so dass die Kreditkarte auch in anderen Geschäften Verwendung fand. Ende der 60er Jahre war die Kreditkarte auch in Europa erhältlich. Bald erreichte die Zahl der Kartenbesitzer die Millionengrenze und der Diners Konzern ging erfolgreich an die Börse.
Ende der 60er Jahre bringt die Bank of America die erste bankeigene Kreditkarte auf den Markt – die heutige Visa Card. Schnell zogen andere Banken nach, damit wurde folgend der gesamte Warenhandel abgedeckt, egal ob in Restaurants, Hotels, Einzelhandel oder als Bargeldbezug, die Kreditkarte konnte universell eingesetzt werden.
Durch die Kreditkarte wurde das Schuldenmachen einfach. Ungeachtet mancher Verlustgeschäfte und Zahlungsausfälle für den Handel und für die Banken, ist heute die Kreditkarte Grundbestand einer jeden mittelständischen Geldbörse und die Zahlungen mit Kreditkarte sind im weiterhin im Wachsen.

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